zpìt

Etwas von mir


Etwas von mir: Was kann ich von mir sagen. Ich bin ein ganz normaler Mensch, der mehr Zeit hinter sich hate als vor sich. Leider, heutzutage ist soviel neues, interresantes und ich habe Angst, dass ich nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung habe, dass ich noch alles schaffe.

Laufe des Lebens hat ein Mensch zu viel zu tun, Sorgen und wenn die Zeit gekommen ist und die Verpflichtungen vorbei sind, jetzt habe ich die Möglichkeit etwas anderes zu tun, Sachen, zu deren ich jetzt erst gekommen bin, langsamm fehlte die Zeit. Vielleicht habe ich das Glück und der liebe Gott gibt mir noch Paar Jahre Zeit und Gesundheit, dass ich noch etwas unternehmen konnte was mich interresiert. Auch das moderne, wie Computer und Internet - selbstverständlich meine lebenslängliche Hobby - Handarbeiten - leidet, das schaffe ich nicht mehr. Obwohl meine handgestrickte Pullower schon keiner mehr haben will, und manchmal treffe ich auch nicht die richtige Form, es ist nicht mehr das wichtigste.

Über mich kann ich sagen, dass ich meine drei Kinder grossgezogen habe. Das ist meine grosse Freude, und meine Kinder waren und sind das Mittelpunkt meiner Welt. Es ist nicht mein Verdienst, es ist ganz normal eigentlich für die meisten Eltern.

Meine Familie hat sich vergrössert um eine Enkelin und zwei Enkel, also die Familie bleibt und der Name auch. Also kann ich ruhig zurück blicken mit dem gutem Gefühl.

Ich bin jetzt alleine geblieben, meine zwei Männer habe ich überlebt, mein Josef sagte immer, dass die Frauen die Männern so weit bringen, dass sie sterben und die Frauen dann von der Rente gut leben. Vielleicht hate er ein bischen Recht, nur, dass die Frauen mehr ertragen, dass stimmt. Aber die meisten Frauen besorgen ihre Männer gut und ich habe in der Richtung gutes Gewissen.

Mehr kann ich über micht nicht sagen, bin keine Schönheit, nicht berühmt, ein Mensch, der damals auf die Welt gekommen war, trotzdem, dass es nicht wünschenswert war, alles überlebt hat und ist da. Die Zeit ist gekommen, wo alle meine lieben schon durch den Himmelstor gegangen sind und langsam bin ich auch schon auf der Reihe. Vor mir ist keiner mehr. Aber so ist das Leben, so sagte mir eine junge, kluge Ärtztin, wir sind auf die Welt gekommen für das einmal zu sterben. Eine einzige Gerechtigkeit. Und es stimmt. Ich bin auch keine Ausnahme. Nur wünsche ich mir, dass es schnell kommt und nicht weh tut. Und dann komme ich durch den Tunel zu dem grossen Licht.

Und noch ein Wusch: dass hinter mir nur gute Erinnerungen bleiben. Jetzt habe ich noch Zeit dazu noch etwas beizubringen.


zpìt